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Cova de l’Aigua (Wasserhöle)

Die Wanderwege beginnen in der Eingangstafel zum Naturpark (Von de " Jaume I" Platz bis zur Eingangstafel: 2,3 Km –30 min-)

MERKMALE: Der kürzeste der Wege, die alle nicht sehr lang sind. Sehr interessant wegen der herrlichen Aussicht über den südlichen Teil von Dénia (Lloma del Castanyar, Rotes) und dessen Umgebung. Bei der Cova de l´Aigua (Wasserhöhle) befindet sich eine römische Inschrift.

EMPFEHLUNGEN: Es ist empfehlenswert, eine Taschenlampe mitzunehmen, das Innere der Cova de l´Aigua befindet sich in ihrem natürlichen Zustand und ist daher nicht beleuchtet.

DIE RÖMISCHE INSCHRIFT:

 

 

Wenige Meter links vom Eingang an einem Felsüberhang und daher relativ vor Regen geschützt, ist eine in den Fels getriebene römische Inschrift erhalten. Der Text belegt das Vorhandensein eines Militärpostens zur Überwachung der Küste. Um 238 n. Chr. führt Lucius Alfius Donatus diese Inschrift aus, die auf die Anwesenheit eines "Vexilatiums" der VII Legion Gemina hinweist, das einem möglichen militärischen Angriff der Gegner des Kaisers Maximinus zuvorkommen sollte.

 

Ein paar Stufen führen uns zum Eingang der Cova de l´Aigua. Innen folgen wir dem schmalen Weg an der linken Seite, bis wir zu dem Wasservorkommen auf dem Grund der Höhle kommen. Die Höhle besteht aus 3 Räumen mit jeweils einem Sammelbecken. (Zugänglich ist nur der erste Raum der Höhle).

FUNDE IN DER COVA DE L´AIGUA:

Aus vorrömischer und klassischer Zeit: Zahlreiche Funde gewöhnlicher und römischer Keramik, unter denen besonders die Leuchterfragmente (4. - 5. Jh.), die die Nutzung der Cova de l´Aigua als Kultstätte zur Darbietung von Lebensmitteln und Flüssigkeiten als Opfergaben nahe legen sowie Lampen, die zum religiösen Kult der Zeit gehörten, bemerkenswert sind.

Aus arabischer Zeit: Fragmente von Bechern zur Aufnahme von Flüssigkeiten, die beweisen, dass die Höhle auch weiterhin genutzt wurde. (In arabischer Zeit erhält der Montgó den Namen "Caon".)

16. - 18. Jh.: Das Innere der Höhle wird als Regenwasserauffangbehälter hergerichtet und lange Röhren versorgen einen Teil des Berghangs der Sierra del Montgó mit Wasser, Überreste der Tonröhren sind noch erhalten.

(Quelle: Naturpark Montgó. Multidisziplinäre Studie. Agencia del Medi Ambient, Generalitat Valenciana).

Strecke: 1,6 km

Zeit: 1 h 10 Min.(hin)

Schwierigkeit: gering

Höhe: 330 m


 

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